In letzter Zeit erleben wir ja eine wahre Flut von Studien zu Viral Videos. Warum werden welche Videos von wem wann weitergeleitet?
Alles Vorraussagen die mit dem nächsten Hit auf YouTube wiederlegt sein könnten. Um mit jeder Kreation wirklich auf der sicheren Seite zu sein, sollte jeder Kreative einen Kurs auf dieser Schule belegen.
Wie jeden Morgen zum Start in den Agenturalltag informiere ich mich erstmal über all die Neuigkeiten aus unserer guten alten sich schnell drehenden Welt. News-Feeds, Spiegel online, Bild.de, xing, facebook, linkedin und dann die Videoportale. Auf den Videoportalen bleibe ich heute an einem Video hängen:
Huh, die gute Frau oder der gute Mann hatte echt verdammtes Glück!
So gut informiert mach ich mich dann an meine E-Mails. Im meinem Postfach landet unter anderem auch eine Nachricht von einer guten Freundin aus Köln.
Betreff: Viral!
Da bin ich doch mal gespannt. Man ist in letzter Zeit ja nur zu oft überrascht, was manche (Nicht-)Viral-Experten für viral halten.
In der Mail finden sich ein YouTube-Link und zwei Sätze von einem alten Freund der Absenderin, der vor einigen Jahren nach Neuseeland ausgewandert ist.
„Hallo zusammen,
ich hoffe euch geht es gut. Anbei der Viral an dem ich die letzte Stunden gearbeitet habe:“
Natürlich ist auch der Viral diskutierbar.
Viel wichtiger finde ich aber die Erkenntnis, dass heutzutage nur noch wenige Minuten zwischen dem Konsum der aktuellen Original-Nachricht und dem Konsum der viralen Adaption liegen können. Wenn auch durch zwölf Stunden Zeitverschiebung.